Zwischen dem Dortmunder Norden mit seinen flachen Auenböden und dem Süden, wo der Ruhrsandstein dicht unter der Oberfläche liegt, liegen Welten. In der Nordstadt stoßen wir oft auf schluffige Tone der Emscherzone, während im Süden verwitterte Sandsteine dominieren. Eine verlässliche Korngrößenanalyse ist hier der Schlüssel, um das Bodenverhalten zu verstehen. Wir kombinieren die klassische Siebung mit der Hydrometeranalyse nach DIN 18123, um auch Feinstkornanteile unter 0,063 mm präzise zu erfassen. Das ist besonders wichtig, wenn man vor einer Baugrunduntersuchung steht und die Durchlässigkeit oder das Setzungsverhalten des Bodens in Dortmund bewerten muss.

Die Kornkurve ist das Gedächtnis des Bodens: Sie verrät, ob ein Sand tragfähig oder ein Ton quellfähig ist. In Dortmund entscheidet oft der Feinstkornanteil über die Gründungsart.
Angewandte Methodik in Dortmund
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Typische technische Herausforderungen in Dortmund
Die Ruhrsandstein-Verwitterungszone in Dortmund kann bis zu 5 Meter mächtig sein und täuscht oft einen tragfähigen Untergrund vor. Darunter liegen jedoch schluffige Zwischenschichten, die bei Wasserzutritt aufweichen. Unsere Korngrößenanalyse erkennt solche Wechsellagerungen: Ein hoher Feinstkornanteil in der Tiefe deutet auf eine geringe Wasserdurchlässigkeit hin. Das kann zu Stauwasser und damit zu Setzungen führen. In der Dortmunder Innenstadt, wo der Grundwasserspiegel lokal nur 3 Meter unter Gelände liegt, ist die genaue Kornverteilung entscheidend, um spätere Schäden an Gebäuden zu vermeiden.
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Wir bieten zwei auf die Anforderungen in Dortmund zugeschnittene Analysewege an:
Trockensiebung für grobkörnige Böden (Kies und Sand)
Für die typischen Ruhrsandstein-Verwitterungsböden im Dortmunder Süden setzen wir die Trockensiebung nach DIN 18123 ein. Das Verfahren erfasst Korngrößen von 63 mm bis 0,063 mm und liefert in 24 Stunden die vollständige Kornverteilungskurve.
Hydrometeranalyse für feinkörnige Böden (Schluff und Ton)
In den Auenlagen der Emscher und der Körne dominieren schluffige Tone. Hier kombinieren wir die Nasssiebung mit der Sedimentationsanalyse im Hydrometer, um auch Partikel unter 0,002 mm zuverlässig zu quantifizieren – unerlässlich für die Beurteilung des Quell- und Schrumpfverhaltens.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Korngrößenanalyse für Bauprojekte in Dortmund so wichtig?
Die Böden in Dortmund wechseln kleinflächig zwischen grobkörnigem Ruhrsandstein im Süden und feinkörnigen Auenablagerungen im Norden. Ohne eine genaue Kornverteilung kann man keine verlässliche Aussage über Tragfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit oder Frostempfindlichkeit treffen. Die Analyse nach DIN 18123 verhindert böse Überraschungen bei der Gründung.
Was kostet eine Korngrößenanalyse mit Siebung und Hydrometer in Dortmund?
Unser Richtpreis für eine vollständige Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer) liegt zwischen 110 und 180 Euro netto pro Probe. Der genaue Betrag hängt vom Probenumfang und der Anzahl der Kornfraktionen ab. Bei Großprojekten mit mehreren Bohrkernen gewähren wir Staffelrabatte.
Wie lange dauert die Auswertung einer Kornverteilungskurve?
Die Trockensiebung ist in der Regel nach einem Arbeitstag abgeschlossen. Die Hydrometeranalyse benötigt aufgrund der Sedimentationszeit etwa 2 bis 3 Werktage, da die Messung über mehrere Intervalle erfolgt. In eiligen Fällen können wir auf Wunsch einen Express-Service mit verkürzter Trocknungszeit anbieten.
Welche Parameter liefert die Korngrößenanalyse für die Geotechnik?
Neben der grafischen Kornverteilungskurve berechnen wir den Ungleichförmigkeitsgrad Cu, die Krümmungszahl Cc, den Feinstkornanteil unter 0,063 mm sowie den Ton- und Schluffgehalt. Diese Werte fließen direkt in die Klassifikation nach DIN 18196 und in die Bemessung von Gründungen oder Erdbauwerken ein.