Die hohen Grundwasserstände im Dortmunder Stadtgebiet, bedingt durch die Nähe zur Emscher und die historische Bergsenkung, erfordern präzise hydraulische Bodenkennwerte. Mit dem Labor-Durchlässigkeitsversuch (fallender/konstanter Druck) bestimmen wir den Durchlässigkeitsbeiwert kf nach DIN 18130-1. Diese Werte sind entscheidend für die Bemessung von Gründungen, Baugrubenverbauten und Dränsystemen in Dortmund. Gerade in den südlichen Stadtteilen, wo tertiäre Mergel und Sande wechseln, liefert die Laboruntersuchung verlässliche Daten, die Vor-Ort-Messungen wie die Permeabilität im Feld ergänzen und absichern. Die Ergebnisse fließen direkt in die Standsicherheitsnachweise ein.

Der kf-Wert aus dem Labor-Durchlässigkeitsversuch ist die kalibrierte Grundlage für jede Grundwasserhaltung und Dränbemessung in Dortmund.
Angewandte Methodik in Dortmund
Typische technische Herausforderungen in Dortmund
Die Prüfzelle wird im Labor unter kontrollierten Bedingungen aufgebaut: Der Probenzylinder mit definiertem Querschnitt wird vertikal montiert, die Druckleitung angeschlossen. Bei feinkörnigen Böden in Dortmund kann der Sättigungsprozess mehrere Tage dauern – ein zu schnelles Aufbringen des Gefälles führt zu ungewollten Porenwasserüberdrücken und verfälscht den kf-Wert. Umgekehrt riskiert man bei zu geringem Gefälle laminare Randeffekte. Unser Laborpersonal überwacht die Versuchsanlage kontinuierlich per Datenlogger. Nur so sind die Ergebnisse für die wasserrechtlichen Genehmigungen der Bezirksregierung Arnsberg tragfähig.
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Unser geotechnisches Prüflabor bietet alle notwendigen Laborversuche zur Bestimmung der hydraulischen Kenngrößen für Ihre Projekte in Dortmund an.
Fallender Druck (Feinkorn)
Prüfung an Schluffen und Tonen mit geringer Durchlässigkeit (kf < 10⁻⁶ m/s). Der Wasserspiegel sinkt im Standrohr, die Zeit-Druck-Abnahme wird ausgewertet.
Konstanter Druck (Großkorn)
Für Sande und Kiese (kf > 10⁻⁵ m/s). Konstante Wassersäule über den gesamten Versuch, Durchflussmenge wird volumetrisch gemessen.
Stechzylinder-Entnahme
Ungestörte Probenahme mit Stechzylinder (100 cm³ oder 200 cm³) direkt auf der Dortmunder Baustelle für die anschließende Laborprüfung.
Temperatur- und Dichtekorrektur
Umrechnung der gemessenen Durchlässigkeit auf Standardtemperatur (10 °C) und Berücksichtigung der Trockendichte nach DIN 18130-1.
Häufig gestellte Fragen
Welche Böden in Dortmund erfordern einen Labor-Durchlässigkeitsversuch?
Besonders feinkörnige Geschiebemergel und Auenlehme der Emscherniederung sowie die tertiären Sande im Dortmunder Süden. Auch Auffüllungen alter Zechenstandorte sind oft heterogen und benötigen eine Laborprüfung.
Wie lange dauert ein Durchlässigkeitsversuch im Labor?
Ein Fallversuch an Ton oder Schluff dauert 4 bis 10 Tage, ein Konstantdruckversuch an Sand 2 bis 5 Tage. Die Dauer hängt stark von der Korngröße und der Dichte der Probe ab.
Was kostet ein Labor-Durchlässigkeitsversuch in Dortmund?
Die Kosten liegen zwischen 360 und 640 Euro pro Probe, abhängig von Verfahren (fallend/konstant) und Probenart. Für größere Serien oder Sonderproben fragen Sie bitte ein individuelles Angebot an.
Welche Norm ist für den Versuch maßgebend?
Primär DIN 18130-1 (1998), ergänzt durch DIN EN ISO 17892-11 (2019). Die Probenvorbereitung und -beschreibung folgt DIN 4022. Die Bezirksregierung Arnsberg akzeptiert diese Normen für wasserrechtliche Nachweise.