Dortmund liegt im Übergangsbereich zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland – geologisch eine Mischung aus kreidezeitlichen Mergeln, tertiären Sanden und quartären Flussterrassen der Emscher. Die Böden variieren stark, oft innerhalb weniger Meter. Für eine verlässliche Böschungsstabilitätsanalyse in Dortmund müssen wir diese Heterogenität abbilden. Wir kombinieren Schürfgruben mit Rammsondierungen und ergänzen sie durch Sondierungen mit der leichten Rammsonde, um die Lagerungsdichte nichtbindiger Schichten punktgenau zu erfassen. Das ist entscheidend, denn schon ein Wechsel von schluffigem Feinsand zu steifem Mergel ändert die Sicherheitsbeiwerte um 20 Prozent oder mehr.

Ein Wechsel von schluffigem Feinsand zu steifem Mergel ändert die Sicherheitsbeiwerte um 20 Prozent oder mehr – das muss die Analyse abbilden.
Angewandte Methodik in Dortmund
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Typische technische Herausforderungen in Dortmund
Ein konkretes Beispiel: Im Hafenquartier Dortmund-Süd sollte eine Uferböschung für ein neues Wohnprojekt abgeflacht werden. Nach dem ersten Niederschlag zeigten sich Risse im oberen Böschungsdrittel. Die Ursache war eine schluffige Zwischenschicht, die im Bohrprofil kaum erkennbar war. Wir führten eine rückwärtige Standsicherheitsberechnung durch und ermittelten einen Ausnutzungsgrad von 0,95 – das war die Obergrenze. Ohne diese Böschungsstabilitätsanalyse in Dortmund wäre die Böschung mit hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb von zwei Wintern abgerutscht.
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Ergänzend zur Böschungsstabilitätsanalyse bieten wir diese spezifischen Leistungen für Dortmund an:
2D- und 3D-Böschungsbruchnachweise
Berechnung nach Bishop, Janbu und Spencer für Kreis- und Polygonbruchflächen. Inklusive Parametervariation (Kohäsion, Reibung, Wasserspiegel) und Ausgabe als Gleitkreisdiagramm.
Standsicherheitsnachweise für Geländesprünge und Einschnitte
Nachweis nach DIN 4084 für Böschungen bis 20 m Höhe. Wir berücksichtigen Verkehrslasten, Baumaschinen und temporäre Wasserhaltung. Besonders relevant für Baugruben in dicht bebauten Quartieren.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist eine Böschungsstabilitätsanalyse in Dortmund Pflicht?
Nach DIN 4020 und der Bauordnung NRW ist eine Standsicherheitsbewertung erforderlich, sobald eine Böschung höher als 3 m ist oder in Gebieten mit bekanntem Bergbau (z. B. ehemalige Zechenstandorte in Dortmund) liegt. Auch bei Einschnitten in bindigen Böden unterhalb des Grundwasserspiegels ist die Analyse verpflichtend.
Welche Methode wird bei der Böschungsstabilitätsanalyse in Dortmund bevorzugt?
Wir setzen überwiegend das Verfahren nach Bishop (vereinfacht) für Kreisbruchflächen ein, ergänzt durch Janbu für nicht-kreisförmige Gleitflächen. Bei geschichteten Böden mit stark wechselnden Parametern kommt die Methode nach Spencer zum Einsatz. Alle Verfahren sind in DIN 4084 verankert.
Was kostet eine Böschungsstabilitätsanalyse in Dortmund?
Der Kostenrahmen liegt zwischen 1.230 und 3.570 Euro – abhängig von Böschungshöhe, Anzahl der berechneten Gleitkreise und erforderlichen Feldaufnahmen. Bei größeren Projekten mit mehreren Querprofilen kann der Aufwand steigen. Eine individuelle Kalkulation erhalten Sie auf Anfrage.
Welche Unterlagen werden für die Analyse benötigt?
Sie benötigen einen Lageplan mit Böschungsverlauf, Höhenangaben (m ü. NHN), Angaben zur angrenzenden Bebauung und Lasten, sowie mindestens einen Bodenaufschluss (Schürfgrube oder Kernbohrung) mit Klassifikation und Scherparametern. Liegen diese vor, starten wir innerhalb von zwei Werktagen.