Unser hydraulisches Freifallbär-Gerät mit 5 Tonnen Fallgewicht steht auf der Baustelle in Dortmund-Scharnhorst bereit, während der Dieselkompressor die Rammsonde antreibt. Die Bemessung von Rammpfählen in Dortmund erfordert präzise Kenntnis der lokalen Bodenschichten – von aufgefüllten Ruhrsandstein-Trümmern bis zu tertiären Tonen in 18 Metern Tiefe. Wir kombinieren die dynamische Pfahlprobebelastung mit statischen Nachweisen nach DIN EN 1997-1:2014, wobei wir vorab den Untergrund durch Sondierungen mit der schweren Rammsonde auf Schlagzahl und Verdichtung prüfen. Jeder Schlag wird digital erfasst, die Eindringtiefe je 10 cm protokolliert – daraus leiten wir die Rammbarkeit und die Grenztiefe ab.

Die Rammbarkeit in Dortmund hängt stark von der Schichtung ab: aufgefüllte Bergbaurelikte erfordern oft Vorbohren, tertiäre Tone dagegen kontrolliertes Nachrammen.
Angewandte Methodik in Dortmund
- Pfahldurchmesser 30–60 cm (Stahlbeton- oder Stahlrohrpfähle)
- Einbindetiefe 12–25 m bis in die tragfähigen Mergelschichten des Campaniums
- Charakteristische Spitzendrücke qc zwischen 8 und 22 MN/m²
- Setzungsberechnung nach dem Verfahren von Poulos & Davis (1980) mit lokalen Korrekturfaktoren
Typische technische Herausforderungen in Dortmund
Im Dortmunder Norden, nahe der Zeche Zollern, liegen alte Bergbauschächte unter lockerem Sand, während im Süden (Syburg) tertiäre Tone mit hohem Quellpotenzial dominieren. Eine unzureichende Bemessung von Rammpfählen in Dortmund kann zu Setzungsdifferenzen von über 5 cm führen, wenn die Pfähle auf unterschiedlich tragfähigen Schichten aufsetzen. Wir gleichen dies durch eine dynamische Pfahlprobebelastung nach DIN EN 12699:2015 aus und passen die Rammenergie schichtweise an – das verhindert Rissbildung im Pfahlkopf und sichert die Gebrauchstauglichkeit.
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Wir begleiten die Bemessung von Rammpfählen in Dortmund mit vier spezifischen Leistungen, die auf die lokalen Bodenverhältnisse zugeschnitten sind.
Dynamische Pfahlprobebelastung
Ermittlung der Grenzlast und Setzung durch Fallgewichtsversuche vor Ort in Dortmund. Auswertung nach dem CASE- oder CAPWAP-Verfahren.
Statische Pfahlprobebelastung
Hydraulische Belastung bis 3.000 kN mit Wegaufnehmern. Genaue Setzungslinie für die Gebrauchstauglichkeit der Gründung.
CPT-basierte Pfahltragfähigkeit
Cone Penetration Test liefert kontinuierliches Profil von Spitzenwiderstand und Mantelreibung. Grundlage für die Bemessung nach EA-Pfähle.
Setzungsprognose & Nachweis
Berechnung der Gesamt- und Differenzsetzungen nach Poulos/Davis. Berücksichtigung lokaler Bodenkennwerte aus Dortmund.
Häufig gestellte Fragen
Welche Normen gelten für die Bemessung von Rammpfählen in Dortmund?
Massgebend sind DIN EN 1997-1:2014 (Eurocode 7) mit nationalem Anhang, die EA-Pfähle (2012) sowie DIN EN 12699:2015 für die Ausführung. Lokal ergänzen wir durch die Baugrundkarten des Geologischen Dienstes NRW.
Wie tief müssen Rammpfähle in Dortmund eingebunden werden?
Die Einbindetiefe liegt typisch zwischen 12 und 25 Metern, abhängig von der Schichtung. In der Innenstadt reichen oft 15 m bis in die Campanium-Mergel, im Norden sind wegen Bergbaurelikten 25 m üblich.
Was kostet eine Bemessung von Rammpfählen in Dortmund?
Der Kostenrahmen für die geotechnische Bemessung inklusive dynamischer Probebelastung liegt zwischen 1.240 und 3.760 Euro. Der genaue Preis richtet sich nach Pfahlanzahl, Tiefe und erforderlichen Voruntersuchungen.
Welche Risiken bestehen bei unzureichender Pfahlbemessung?
Hauptrisiken sind Setzungsdifferenzen durch unterschiedliche Tragfähigkeit der Pfähle, Rissbildung im Pfahlkopf durch falsche Rammenergie oder unzureichende Mantelreibung in tonigen Schichten. Wir minimieren dies durch schichtangepasste Rammprotokolle.
Kann ich die Pfahlbemessung ohne Voruntersuchung durchführen?
Nein, eine Vorerkundung ist zwingend. Der Untergrund in Dortmund variiert stark – ohne Rammsonde oder CPT ist keine verlässliche Tragfähigkeitsermittlung möglich. Wir empfehlen mindestens eine schwere Rammsonde pro 10 Pfähle.