Der Untergrund in Dortmund wird maßgeblich von den Ablagerungen der Ruhr geprägt – tonige Schluffe, Mergel und stellenweise stark wechselnde Sandsteine der Kreidezeit. Gerade bei Tiefgründungen oder Felsarbeiten braucht es verlässliche Kennwerte zur einaxialen Druckfestigkeit. Unser Labor führt den Einaxialer Druckversuch (UCS) nach DIN EN ISO 17892-7 durch. Damit liefern wir die Basis für die Bemessung von Fundamenten, Stützmauern oder Baugrubenverbauten. Die Proben werden aus Bohrkernen oder gestörten Zylinderproben gewonnen – immer repräsentativ für den jeweiligen Horizont.

Die einaxiale Druckfestigkeit von Ruhrsandstein variiert zwischen 15 und 60 MPa – ohne Prüfung bleibt das eine Schätzung.
Angewandte Methodik in Dortmund
Typische technische Herausforderungen in Dortmund
Dortmund zählt rund 595.000 Einwohner und liegt im Übergangsbereich vom Ruhrgebiet zum Münsterland. Die geologische Vielfalt – von Steinkohleflözen bis zu quartären Terrassenschottern – erfordert eine genaue Kenntnis der Druckfestigkeit. Ein Bauwerk auf verwittertem Mergel ohne UCS-Werte kann zu Setzungen von mehreren Zentimetern führen. Wir haben schon erlebt, dass eine Spundwand wegen falscher Annahmen zur Festigkeit nachgeben musste. Deshalb prüfen wir vor Ort.
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Wir bieten in Dortmund den einaxialen Druckversuch als Einzelleistung oder im Paket mit begleitenden Untersuchungen an.
UCS-Prüfung an Bohrkernen
Zylindrische Proben aus Kernbohrungen werden im Labor aufbereitet und bis zum Bruch belastet. Ergebnis: Spannungs-Dehnungs-Diagramm und Bruchfestigkeit. Für Fels und stark bindige Böden.
UCS an gestörten Proben (Remolded)
Bei nicht ausreichendem Kernmaterial stellen wir normgerechte Zylinder aus gestörtem Boden her. Die Prüfung erfolgt analog ISO 17892-7. Ideal für homogene Tonschichten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Probengröße ist für den UCS in Dortmund üblich?
Standard sind Zylinder mit 50 mm Durchmesser und 100 mm Höhe. Bei grobkörnigeren Schichten verwenden wir 70 mm Durchmesser. Die Proben müssen frei von Rissen und Klüften sein.
Was kostet ein einaxialer Druckversuch in Dortmund?
Der Preis liegt zwischen 320 € und 420 € pro Probekörper, abhängig von der Anzahl und der Vorbereitung. Bei Serien ab 10 Stück gibt es einen Mengenrabatt. Die genaue Offerte erstellen wir nach Probeneingang.
Wie lange dauert die Prüfung?
Die reine Prüfzeit beträgt pro Probekörper 3 bis 5 Minuten. Hinzu kommt die Vorbereitung: Trocknen, Messen, Einbau. Insgesamt rechnen Sie mit 2–3 Arbeitstagen ab Probeneingang.
Kann der UCS auch an weichen Tonen durchgeführt werden?
Ja, aber nur wenn der Ton ausreichend standfest ist. Bei sehr weichen Konsistenzen (cu < 25 kPa) empfehlen wir einen Flügelscherversuch oder Triaxialversuch. Wir beraten Sie vorab.
Welche Norm gilt für den UCS in Deutschland?
Maßgeblich ist DIN EN ISO 17892-7:2018-08. Für die Probenvorbereitung greifen wir auf DIN 18121 (Wassergehalt) und DIN 18122 (Zustandsgrenzen) zurück. Die Prüfung ist im Eurocode 7 verankert.