Dortmund liegt auf einer Höhe von rund 80 Metern über NN und weist eine heterogene Geologie auf, die von Mergel- und Tonsteinen der Kreidezeit bis zu quartären Lockersedimenten reicht. In vielen Stadtteilen wie Hörde oder Brackel treten tonige Schluffe mit hohem Plastizitätsindex auf, die bei Wassergehaltsänderungen stark quellen oder schrumpfen. Eine zuverlässige Bewertung von quellfähigen Böden ist hier unabdingbar, um Setzungsschäden oder Risse in Gebäuden zu vermeiden. Wir kombinieren dafür Quellversuche im Ödometer mit mineralogischen Analysen und ergänzen die Untersuchung durch eine Klassifikation der Böden nach DIN 18196, um die genaue Zusammensetzung zu bestimmen.

Quellfähige Böden in Dortmund erfordern zyklische Quellversuche unter definierten Randbedingungen, um Quelldruck und Schrumpfpotenzial realitätsnah zu erfassen.
Angewandte Methodik in Dortmund
Typische technische Herausforderungen in Dortmund
In Dortmund wird das Risiko durch quellfähige Böden oft unterschätzt, weil die Tonhorizonte nicht flächendeckend kartiert sind. Besonders nach langen Trockenperioden, wie im Sommer 2018, kam es in Stadtteilen mit steifen Tonen zu Gebäudeschäden durch Schrumpfrisse. Wir setzen für die Risikobewertung ein tragbares Ödometer ein, das direkt vor Ort Quelldrücke misst, sowie Probenahmen mit dünnwandigen Stechzylindern zur Bestimmung der ungestörten Lagerungsdichte. Ohne diese Daten kann die Gründungstiefe falsch gewählt werden, was zu jahrelangen Nachträgen führt.
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Wir bieten spezifische Leistungen zur Bewertung von quellfähigen Böden in Dortmund an, die auf die lokale Geologie abgestimmt sind:
Ödometer-Quellversuche
Messung des Quelldrucks und der Quellhebung an ungestörten Bodenproben nach DIN 18130. Durchführung in mehreren Zyklen zur Simulation saisonaler Feuchteschwankungen.
Mineralogische Analyse
Bestimmung des Tonmineralbestands mittels Röntgendiffraktometrie (XRD) zur Identifikation quellfähiger Minerale wie Montmorillonit oder Illit. Ergänzend werden Kationenaustauschkapazität und spezifische Oberfläche gemessen.
Häufig gestellte Fragen
Welche Kosten sind für eine Bewertung von quellfähigen Böden in Dortmund üblich?
Die Kosten liegen je nach Umfang zwischen 500 und 1.620 Euro. Ein Basisprogramm mit Quelldruckversuch und mineralogischer Analyse startet bei etwa 500 Euro; umfangreiche Untersuchungen mit mehreren Tiefen und zyklischen Tests können bis zu 1.620 Euro betragen.
Wann ist eine Bewertung quellfähiger Böden in Dortmund besonders wichtig?
Immer dann, wenn Gebäude in Gebieten mit tonigen Böden geplant sind, insbesondere nach langen Trockenperioden oder bei hohem Grundwasserflurabstand. Auch bei Erweiterungen bestehender Bauten in Stadtteilen wie Hörde oder Brackel ist eine Untersuchung ratsam.
Welche Normen gelten für die Bewertung quellfähiger Böden in Deutschland?
Maßgeblich sind DIN 18130 für den Quelldruckversuch und DIN 18137-1 für den Ödometerquellversuch. Die Bemessung erfolgt nach Eurocode 7 (EN 1997-1:2004), ergänzt durch DIN 18196 zur Klassifikation.